HIRL-TANK GmbH - Tankreinigung und Tankschutz in Rosenheim für Oberbayern

 ZWECKMÄßIGKEIT 




Grundsätzlich stellen nicht mehr benötigte Tanks wie z.B. Batterie-, Erd- oder Kellertanks für Heizöl, auch wenn der komplette Heizölbestand verbraucht ist, eine mögliche Gefahr dar. Der Grund dafür ist, dass Tanks undicht werden und Restheizöl auslaufen kann. Auch bei der Umstellung der Wärmeversorgung auf eine alternative Heizenergie, empfiehlt es sich den/die Behälter stillzulegen.


VORGEHENSWEISE

Vor der Stillegung eines Tanks sollte der Heizölbestand soweit wie möglich verbraucht sein. Ist dies z.B. auf Grund einer defekten Heizung kurzfristig nicht realisierbar, kann der restliche Heizölbestand mit einem Tankwagen ab- bzw. umgefahren werden.

Handelt es sich um die Stillegung eines Erdtanks oder Kellertanks, gelangt ein qualifizierter Fachmann über den Domdeckel (Einstieg zum Tank) in den Behälter und entfernt die noch verbliebene und nicht mehr verwendbare Restölmenge (Ölschlamm). Um sämtliche Restöl- bzw. Ölschlammmengen zu entfernen, wird die Oberfläche im Tankinnenraum mit einem Spezial-Entölungsmittel behandelt. Zum Abschluß der Stillegung des Tanks werden die Rohrleitungen entleert, gespült und anschließend verschlossen. Wenn es die Örtlichkeit erlaubt, sollte man im Idealfall die Rohrleitugen komplett ausbauen bzw. demontieren. Auf diese Weise verhindert man eine versehentliche Befüllung und Inbetriebnahme.


Wir unterscheiden zwischen der vorübergehenden und der endgültigen Stilllegung

Bei der vorübergehenden Stilllegung erfolgt die Durchführung der Arbeiten wie oben beschrieben. Da das Leckanzeige- bzw. Leckschutzsystem in Betrieb bleibt, ist die Überwachung des Tanks weiterhin gegeben. In diesem Fall muss auch die 2 1/2- (in Wasserschutzgebieten) bzw. 5-jährige Prüfung des Tanks durch einen zugelassenen Sachverständigen weiterhin erfolgen (bei allen Erdtanks und bei oberirdischen Tankanlagen über 10.000 Liter Inhalt).

Im Falle der endgültigen Stillegung werden die Arbeiten ebenfalls wie oben beschrieben durchgeführt und darüber hinaus das Leckanzeige- bzw. Leckschutzsystem demontiert. Bei doppelwandigen Tanks mit Flüssigkeitsüberwachung wird die Tankzwischenwand angebohrt, anschließend die Prüfflüssigkeit entfernt und danach fachgerecht entsorgt. Handelt es sich um einen Tank mit Kunststoff-Innenhülle, muss diese ausgebaut und fachgerecht entsorgt werden. Im Anschluss daran sollte der Behälter mit einem festen Füllstoff befüllt oder ausgebaut werden. (Im Zweifelsfalle entscheidet die Behörde über die Notwendigkeit der Tankverfüllung.)